Vollkalender – Mondphasen
Diese praktische Komplikation zeigt das
Datum, den Wochentag und den Monat
an. Das auf dem Zifferblatt angezeigte,
sich wandelnde Antlitz des Mondes
verleiht ihr zudem eine poetische Note.
Die mit einem Vollkalender ausgestatteten Blancpain-Uhren verwenden ein Scheibensystem, das den Wochentag und den Monat in zwei Öffnungen darstellt. Der Kalender wird vom zentralen Zeiger angezeigt. Im Falle der Kollektion Villeret handelt es sich um einen Serpentinenzeiger aus bläulichem Stahl, der an die Uhrmachertradition des 19. Jahrhunderts erinnert, die vorsieht, dass die sekundären Informationen auf einer Uhr mit eben dieser markanten Form angezeigt werden.
Im Gegensatz zum Jahreskalender oder dem ewigen Kalender berücksichtigt der Vollkalender jedoch nicht die variablen Monatslängen und muss im Laufe eines Jahres fünfmal korrigiert werden, jeweils am Ende der Monate mit weniger als 31 Tagen.
Die Darstellung der Mondphasen auf dem Zifferblatt der Blancpain-Uhren mit Vollkalender würdigt die traditionsreiche Verbindung von Uhrmacherei und Astronomie. Die Uhren mit Mondphasen zeigen Neumond, zu- und abnehmenden Mond und Vollmond an.
Das Antlitz des Mondes, das der aktuellen Mondphase entspricht, ist durch eine Öffnung auf dem Zifferblatt zu erkennen. Die Anzeige der Mondphasen besteht aus einem Rad mit 59 Zähnen, das zwei vollständigen Mondzyklen von 29,5 Tagen gleichkommt. Aus diesem Grund ist der Mond zweimal auf der Scheibe abgebildet, die durch das Rad bewegt wird. Der Mechanismus der Mondphasen wird einmal pro Tag gegen 18 Uhr mithilfe eines Räderwerks in Gang gesetzt, das dem Räderwerk zur Steuerung der Datumsanzeige entspricht.
1983 stellt Blancpain mit dem kleinsten Automatikuhrwerk, das Mondphasen, Tag, Monat und Datum anzeigt, eine Weltneuerung vor und reaktiviert damit eine bis dahin weitgehend in Vergessenheit geratene Komplikation. Seitdem arbeitet das Haus stetig an der Perfektionierung dieses Mechanismus, sodass der Kalender und die Mondphase zu Markenzeichen der Manufaktur werden, die 2009 mit dem Calibre 66R9 ein revolutionäres Uhrwerk vorstellt. So wurde es zum ersten Mal möglich, die Anzeigen des Kalenders und der Mondphasen zu jeder Tageszeit ohne jegliches Risiko für den Mechanismus zu korrigieren.




