Jahreskalender

Diese äußerst nützliche Komplikation berücksichtigt

die verschiedenen Monatslängen, das heißt, sie

kann Monate mit nur 30 Tagen erkennen, ohne dass

eine manuelle Korrektur erforderlich ist.

Unser gregorianischer Kalender, bei dem die Länge der einzelnen Monate variiert, stellt für die Uhrmacher eine große Herausforderung dar. Lange mussten Uhren mit Datumsanzeige fünf Mal pro Jahr – jeweils am Ende jener Monate mit weniger als 31 Tagen – manuell korrigiert werden.

Eine Uhr mit Jahreskalender zeigt das Datum an, also den Tag eines Monats, und berücksichtigt dabei automatisch die unterschiedliche Länge der einzelnen Monate. Im Unterschied zum ewigen Kalender jedoch berücksichtigt der Jahreskalender weder die abweichende Länge des Februars, der wie ein Monat mit 30 Tagen behandelt wird, noch die Schaltjahre. Er muss also einmal pro Jahr – jeweils am Ende des Monats Februar – manuell korrigiert werden.

Das Stundenrad setzt die Datumsanzeige täglich gegen Mitternacht über ein Räderwerk in Gang. Die unterschiedliche Länge der Monate wird mithilfe einer Kurvenscheibe berücksichtigt, deren Rand mehr oder weniger tiefe Einkerbungen aufweist. Dieser Mechanismus ermöglicht einen zusätzlichen Sprung am Ende von Monaten mit 30 Tagen..

Bei einigen Zeitmessern wird das Datum mithilfe eines zusätzlichen Zeigers auf dem Hauptzifferblatt angezeigt, während andere über ein spezielles Anzeigefenster verfügen.

Referenz-Modelle Jahreskalender

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