REKORDSIEG FÜR LAMBORGHINI BEIM MALAYSIA ENDURANCE RACE

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Nach dem Sieg beim FIA-GT1-Weltmeisterschaftslauf in Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende hat Lamborghini nun mit dem Sieg beim Merdeka Millenium Endurance Race (MMER) am 8. August 2010 im malaysischen Sepang einen weiteren bedeutenden Erfolg erzielt. Bei ihrem Sieg verbesserten Peter Kox, Christopher Haase und der malaysische Pilot Tunku Hammam Sulong mit dem GT-Klasse-Lamborghini-Gallardo-LP-560-4 des Arrows-Racing-Teams mit der Startnummer 2 zudem den Distanzrekord des 12-Stunden-Rennens.

In der Qualifikation gingen 3 der ersten 5 Plätze an Lamborghini-Teams. Arrows Racing fuhr mit 6:18,666 die zweitschnellste addierte Rundenzeit. Hammam Sulong, der das MMER schon einmal gewonnen hat, legte mit 2:04,888 die zweitschnellste Einzelrundenzeit hin. Das KK Performance Team mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Alex Yoong sowie Matthew Marsh und Marchy Lee Ying Kin sicherte sich im 560 PS starken Lamborghini Gallardo mit der Startnummer 8 den dritten Platz. Der dritte Lamborghini im Bunde war der von Dilantha Malagamuwa, Jeffry Lee und Kota Sasaki, die die insgesamt fünftbeste Rundenzeit verzeichneten.

Nachdem die Startampeln des 12-Stunden-Rennens am Samstag auf Grün umgeschlagen waren, erwies sich der Lamborghini Gallardo mit der Nummer 2 als der gefährlichste Gegner des von der Poleposition gestarteten Porsche RSR und setzte sich nach drei Rennstunden an die Spitze des Feldes. Anschließend bestimmte der italienische Stier weitestgehend das Rennen und baute seinen Vorsprung zur Rennmitte hin auf über vier Runden aus. In der Schlussphase konnten Kox, Haase und ihr malaysischer Teamkollege Hammam Sulong den zweitplatzierten Audi R8 LMS mit der 45 deutlich auf Distanz halten und das Langstreckenrennen mit mehr als einer Runde Vorsprung beenden.

Der Gallardo von Arrows Racing fuhr mit insgesamt 315 Rennrunden einen Rekordsieg für die italienische Automarkenikone ein, denn er verbesserte damit den bis dahin geltenden Rennrekord, der 2008 auf dem malaysischen Grand-Prix-Kurs aufgestellt worden war, um ganze sieben Runden. Malagamuwa, Lee und Sasaki fuhren im Lamborghini Gallardo mit der Startnummer 6 auf den vierten Platz vor, während das KK Performance Team mit der 8 bereits in Runde 198 ausgeschieden war.