MARC HAYEKS SPA-ABENTEUER NIMMT ENTTÄUSCHENDES ENDE

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Die Total 24 Hours of Spa endeten für das Reiter Engineering Team in einer Enttäuschung, denn bereits gegen Ende der dritten Rennstunde schied der Lamborghini LP560-4 des Teams aufgrund von technischen Problemen aus.
Bis dahin war der von Peter Kox, Marc A. Hayek, Ettore Bonaldi und Jeffrey Lee gesteuerte Wagen mit der Nummer 84 im GT3-Feld in einen erbitterten Kampf verwickelt gewesen.

Blancpain-Präsident und -CEO Marc A. Hayek hat der harte Wettkampf auf dem anspruchsvollen Kurs von Spa-Francorchamps große Freude bereitet. Auf dem tief in den Wäldern der belgischen Ardennen gelegenen Berg-und-Tal-Kurs, dessen Reiz insbesondere im unvorhersehbaren Wetter der Region liegt, sind in der Vergangenheit bereits einige der größten Motorsport-Klassiker aller Zeiten ausgetragen worden.

„Kurz, aber gut“ – so lassen sich Hayeks Erfahrungen bei den 24 Stunden von Spa 2010 wohl am besten beschreiben.
„Leider war es in diesem Jahr ein sehr kurzes 24-Stunden-Rennen für uns, aber so etwas passiert nun mal“, erklärte er. „Es war ein hartes Rennen bis zum Ausfall, aber wir bekommen das Auto später zurück und werden dann sehen, woran es gelegen hat. Im Moment ist noch nicht klar, was genau das Problem war. Spa ist aber ein fantastischer Kurs, und es ist fabelhaft, dort zu fahren. Ich hatte heute viel Spaß im Auto. Es ist ein tolles Rennen mit einem großen Teilnehmerfeld und vielen großartigen Autos. Alles in allem ist es ein erfolgreiches Event für Spa und den GT-Sport in diesem Jahr gewesen.“

Früher am Tag gab es erfreulichere Nachrichten für das Team, denn der Reiter-Engineering-Wagen mit der Nr. 25 von Ricardo Zonta und Frank Kechele konnte sich bei einem spannenden FIA-GT1-Weltmeisterschaftsrennen durchsetzen.
Von Platz zwei gestartet, führte das brasilianisch-deutsche Team im Hauptrennen das Feld über die gesamte einstündige Rennzeit hinweg an und fuhr damit den ersten Sieg für Lamborghini in der diesjährigen WM-Saison heraus.