FIA GT1: WECHSELBAD DER GEFÜHLE FÜR REITER ENGINEERING AUF DEM NÜRBURGRING

Teilen

Im Verlauf des Rennwochenendes auf dem Nürburgring, wo der sechste Lauf der FIA-GT1-Weltmeisterschaft sowie die Rennen 11 und 12 der ADAC GT Masters ausgetragen wurden, durchlebte das Reiter-Engineering-Lamborghini-Team ein Wechselbad der Gefühle.

Für Peter Kox und Christopher Haase, die den GT1-Weltmeisterschaftslauf am Sonntag in ihrem Blancpain Lamborghini Murcielago R-S mit der Startnummer 24 nach einer brillanten Teamleistung beim Boxenstopp auf dem zweiten Rang beendeten, war es ein erfolgreiches Wochenende. Den Grundstein für dieses Ergebnis hatte das Team tags zuvor mit dem dritten Platz im Qualifikationsrennen gelegt. Sowohl Kox als auch Haase würdigten die Bedeutung der exzellenten Arbeit des Teams beim Fahrerwechsel-Boxenstopp für den späteren Erfolg.

„Wir hatten einen fantastischen Boxenstopp, deshalb verdanken wir alles unserem Team“, freute sich Kox. „Das Auto ist noch nicht ganz da, wo es sein sollte, aber wir arbeiten daran und entwickeln es ständig weiter. Immerhin können wir jetzt an der Spitze mitkämpfen. Christopher hat unter großem Druck von gleich vier Autos einen fantastischen Job gemacht.“
„Unser Team hat beim Boxenstopp großartige Arbeit geleistet“, fügte Haase hinzu. „Das war der Schlüssel zu unserem zweiten Platz. Ich bin überglücklich, bei meinem Heimrennen auf dem Podium zu stehen.“
Dank dieses Erfolgs steht das Reiter-Team nun in der Teamwertung auf Rang zwei. Der nächste GT1-Meisterschaftslauf findet vom 17. bis 19. September auf der portugiesischen Algarve-Rennstrecke statt.

Dagegen erlebten der Niederländer Kox und Albert von Thurn und Taxis, die mit ihrem Lamborghini Gallardo LP56 mit der Startnummer 24 bei den ADAC GT Masters an den Start gegangen waren, ein Wechselbad der Gefühle.
Im ersten Wertungslauf schied Kox aus, nachdem er in eine Kollision verwickelt war. Daraufhin wurde das Team für den zweiten Wertungslauf um fünf Startplätze zurückgestuft. Im 2. Lauf sicherten sich Kox und von Thurn und Taxis schließlich einen hart erkämpften fünften Rang.
„Was die Weltmeisterschaft an sich betrifft, freue ich mich einfach auf das nächste Rennen und versuche, dieses hier abzuhaken“, so Kox.
Vor den beiden letzten Rennen beim Masters-Saisonfinale in Oschersleben am 3. Oktober liegt das Reiter-Engineering-Team nun in der Fahrer-Gesamtwertung weiterhin in Führung und in der Teamwertung auf Rang zwei.