Ein wahrer Sterneregen

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Der meistbesternte Küchenchef der Welt ist häufig auf dem Land unterwegs, um nach lokalen Produkten Ausschau zu halten. Diesmal besuchte er jedoch aus einem anderen Grund einen Bauernhof der besonderen Art im Schweizer Dorf Le Brassus: die Manufaktur für Haute Horlogerie von Blancpain, einen Bereich, der sich von der Gastronomie unterscheidet, die Sensibilität von Joël Robuchon jedoch ebenfalls zum Schwingen bringt.


Franck Giovannini, Philippe Rochat, Frédy Girardet, Benoît Violier, Joël Robuchon, Alain Delamuraz & Eric Bouchenoire

Lange vor der heutigen Begeisterung für die große Küche war die Uhrenmarke Blancpain dem Küchenchef des Restaurants L'Hôtel de Ville in Crissier, Frédy Girardet, freundschaftlich verbunden. Die Begegnung mit ihm stand am Anfang der wachsenden Überzeugung, dass die große Koch- und die traditionelle Uhrmacherkunst eng miteinander verbunden sind. Uhrmacher und Köche haben eine gemeinsame Leidenschaft für gutgemachtes Handwerk und sorgfältige Arbeit. Sie adeln ihre Werke durch feinste Abstimmungen und Dosierungen ebenso wie durch eine gekonnte Mischung von Tradition und Innovation im Geist der Authentizität und des steten Strebens nach Perfektion.

Als der Gastro-Führer Gault&Millau 1989 Frédy Girardet, Paul Bocuse und Joël Robuchon zu "Köchen des Jahrhunderts" ernannte, ehrte sie Blancpain ebenfalls, und zwar mit einer speziell von Hand gravierten Uhr. Die Manufaktur aus Le Brassus – seit langem mit dem Bocuse d’Or und dessen Schweizer Auswahl sowie in solider Freundschaft mit Frédy Girardet und seinen Nachfolgern Philippe Rochat und Benoît Violier verbunden – ist heute auch stolz, ihre Beziehung zu Joël Robuchon zu festigen.

Joël Robuchon, der seine ersten Schritte in der Gastronomie als Lehrling und dann als Wandergeselle gemacht hatte, übernahm mit nur 29 Jahren die Leitung der Küchen im Pariser Hotel Concorde La Fayette. Hier wurde er 1976 zum "Meilleur Ouvrier de France" erhoben. 1981 eröffnete er das "Le Jamin" und erhielt innerhalb von drei Jahren drei Michelin-Sterne. 1987 wurde er vom Gault&Millau zum "Koch des Jahres" und 1989 zum "Koch des Jahrhunderts" gekürt. 1994 erhielt das Pariser Restaurant seines Namens den Titel "Bestes Restaurant der Welt". Da er seine Küche einem breiteren Kreis zugänglich machen wollte, wirkte er in der Folge auch als Fernsehkoch. Parallel dazu inspirierten ihn seine Reisen dazu, das originelle Konzept "L'Atelier Joël Robuchon" zu entwickeln, das seine Gerichte mit Qualitätsprodukten in den Vordergrund stellt, die im Geist ungezwungener Gastfreundschaft serviert werden. Der Erfolg der "Ateliers" in Paris und Tokio, die 2003 gleichzeitig eröffnet wurden, erschütterte die Traditionen der großen französischen Küche ebenso wie der Nouvelle Cuisine und bewog Joël Robuchon, sein Konzept noch weiter auszubauen. Dank seinem Talent bei der Auswahl und Schulung der Küchenchefs für seine verschiedenen Restaurants ist er heute der Koch, der im Guide Michelin weltweit mit 28 Sternen an der Spitze steht.

Joël Robuchon


Joël Robuchon, Brigitte & Benoît Violier

Alain Delamuraz, Joël Robuchon, Frédy Girardet & Philippe Rochat

Streben nach Perfektion, Savoir-faire, handwerkliches Geschick, Leidenschaft und sorgfältigste Handarbeit, Geselligkeit, Weitergabe des beruflichen Wissens und Könnens: Der berühmte französische Küchenchef erkennt bei Blancpain die Werte und Grundsätze wieder, die er in seiner eigenen Küche anwendet. Die Manufaktur aus Le Brassus und Joël Robuchon vereinen heute ihre Kräfte, um diese Philosophie und die geteilten Künste und Werte zu fördern.

Diese Zusammenarbeit krönt die langjährige Unterstützung der großen Kochkunst durch Blancpain. Und was könnte diese Beständigkeit besser illustrieren als die Freundschaft, die die Manufaktur mit den drei Generationen der Küchenchefs im Restaurant Hôtel de Ville in Crissier verbindet. Das Treffen mit Joël Robuchon ist zudem die willkommene Gelegenheit, am Tisch von Benoît Violier Wiedersehen zu feiern. Denn 1996 hatte Joël Robuchon Frédy Girardet diesen vielversprechenden Jungkoch empfohlen, der sich schnell unersetzlich machte. Als Philippe Rochat das Restaurant ein Jahr später von Frédy Girardet übernahm, kam es für ihn nicht in Frage, Benoît wieder nach Frankreich ziehen zu lassen. Fünfzehn Jahre später, 2012, übernahm dieser das Zepter am Herd des "Hôtel de Ville".


Frédy Girardet & Joël Robuchon

Über ihre privilegierten Beziehungen mit den größten Küchenchefs der Welt, die zusammen mehr als 100 Michelin-Sterne vereinen – darunter jene von Joël Robuchon, Frédy Girardet, Philippe Rochat, Benoît Violier, Michel Troisgros und Marc Haeberlin oder auch Daniel Humm und Claude Bosi –, sowie mit der Zeitschrift "Lettres du Brassus", deren Beiträge über Gastronomie, große Weine und Terroirprodukte mehrere zehntausend Leser in aller Welt begeistern, setzt die Manufaktur ihr Engagement fort, mehr denn je überzeugt, das die Leitmotive Passion, Authentizität und Emotion die gemeinsame Basis der großen Uhrmacher- und Kochkunst bilden.

Entdecken Sie das Video dieses hochwertigen Besuchs: :